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Fragen &...

Wichtig

Bitte beachten Sie: Eine multifokale Behandlung kann nicht immer die Bildqualität bieten, die mit der natürlichen Augenlinse und einer zusätzlicher Brillenkorrektur erreicht wird. Die Aufgabe der multifokalenBehandlung besteht vielmehr darin, eine brauchbare Sehschärfe in Ferne und Nähe ohne zusätzliche Brillenkorrektur zu ermöglichen, und hierin ist sie der natürlichen Augenlinse im Alter überlegen.


Komplikationen

Bei den heute angewendeten Verfahren der Refraktiven Chirurgie ist das Risiko ernsthafter Komplikationen als äußerst gering einzuschätzen. Es kann jedoch - wie bei jedem medizinischen Eingriff - nie ganz ausgeschlossen werden.

Bei allen Verfahren kann es zu Augeninfektionen, erhöhter Blendungsempfindlichkeit und Bildverzerrungen kommen.

Ebenso sind Unter- und Überkorrekturen möglich, z.B. wenn der Laser zuviel oder zuwenig Hornhautgewebe abgetragen hat oder die Linse falsch dimensioniert wurde.

Es kann auch zu Fehlkorrekturen kommen, die einen zweiten Eingriff erforderlich machen. In der Regel sind sie durch den erfahrenen Operateur behebbar.

In seltensten Fällen kann es zu einer Verschlechterung der Sehschärfe kommen. Das Risiko, an einem solchen Eingriff zu erblinden, ist nahezu ausgeschlossen.

Die beste Voraussetzung für einen positiven Verlau

die Wahl der richtigen Operationsmethode,
die Behandlung durch einen erfahrenen Chirurgen und
die genaue Beachtung und korrekte Durchführung der
postoperativen Behandlungsanweisungen durch den Patienten.
Kann man durch die Laserbehandlung blind werden?

Wie lange hält die Korrektur an ?

Normalerweise hält die Korrektur der Fehlsichtigkeit das ganze Leben. Ist das Wachstum des Auges und somit eine Längenveränderung des Augapfels nicht abgeschlossen, können dann bei jungen Patienten Veränderungen auftreten, die vom Betrag her allerdings meist wesentlich geringer als die vorher bestehende Fehlsichtigkeit sind und die ebenfalls durch eine Nachbehandlung behoben werden können.

Bereits am Tag nach der Operation ist Ihr Sehvermögen verbessert, die endgültige Stabilität wird aber erst nach ca. 8 - 12 Wochen erreicht.

Gibt es Nebenwirkungen?

Nach der Behandlung kann es zu leichten Beeinträchtigungen der Sehleistungen kommen, die in der Regel unerheblich und vorübergehend sind (z.B. eine vermehrte Blendempfindlichkeit - vor allem nachts, die Wahrnehmung von ringförmigen Lichtreflexen um Lichtquellen oder eine reduzierte Sehschärfe in der Dämmerung). Gelegentlich tritt auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl (Trockenheit) im behandelten Auge auf. Sehr selten kann eine ungefährliche Augeninnendruckerhöhung erfolgen. Das Gefühl der "trockenen Augen" kann ebenfalls vorübergehend verstärkt sein.

Können Dauerschäden auftreten ?

Engmaschige Kontrollen nach der Behandlung garantieren eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von eventuellen Komplikationen, in erster Linie auch von Entzündungen, die dann durch den Einsatz von Antibiotika beherrschbar sind. Besonders wichtig sind diese Kontrollen bis zum Abschluss der ersten Heilungsphase nach ca. 2 bis etwa 4 Tagen. Äußerst selten kann eine Trübung der Hornhaut durch Vernarbung als Folge von Entzündungen auftreten. Diese Störung verschwindet im Allgemeinen nach einiger Zeit wieder, kann jedoch auch im Rahmen einer Nachbehandlung mit dem Laser entfernt werden.

Bestehen Langzeiterfahrungen?

Vor über 20 Jahren wurden die ersten Laserbehandlungen bei Fehlsichtigkeit durchgeführt. Mit den hochentwickelten Lasern der Gegenwart werden mittlerweile weitaus bessere Ergebnisse erzielt als mit den damaligen Geräten. Derzeit ist ein sehr hoher Entwicklungsstand erreicht, in absehbarer Zeit sind keine umwälzenden Neuerungen zu erwarten. Aufgrund der guten Ergebnisse und der nun vorliegenden Erfahrungen sind die gängigen Behandlungsmethoden mit dem Excimer-Laser von Fachgremien anerkannte wissenschaftliche Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit.
Sehqualität

Sehqualität

Multifokale Behandlung weist mehrere Brennpunkte auf, daher der Begriff "multifokal". Es gibt zwei Hauptbrennpunkte, nämlich einen für die Ferne und einen für die Nähe. Um das einfallende Licht auf mehrere Brennpunkte verteilen und ein scharfes Sehen in allen Entfernungen - im Idealfall ohne jede Brille - zu ermöglichen.

Allerdings hat dieser Komfort auch seinen Preis: durch die Verteilung des Lichtes auf mehrere Brennpunkte entsteht ein gewisser Kontrastverlust. Das heißt, das Bild in jedem Brennpunkt ist nicht ganz so scharf wie mit einer Brille - dafür sieht man es aber ohne Brille.

Multifokale Behandlung wird vor allem bei Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit und gleichzeitig bestehender Alterssichtigkeit angewandt. Möglich ist ihre Anwendung auch bei reiner Alterssichtigkeit, falls die Unabhängigkeit von einer Lesebrille gewünscht wird.

Neben der Höhe der Fehlsichtigkeit sind auch noch der Durchmesser der Pupille sowie die Dicke der Hornhaut und weitere Parameter von Bedeutung. Diese Parameter werden anlässlich Ihrer Erstuntersuchung bestimmt. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird mit Ihnen besprochen, welches Verfahren für Sie geeignet ist.
Eignung

Ist eine Nachoperation möglich?

Ja! Grundsätzlich gilt, dass durch die Multifokalbehandlung die Fehlsichtigkeit erheblich reduziert wird. Jedoch kann nicht in allen Fällen eine völlige Unabhängigkeit von einer Brille erreicht werden.

Multifokale Behandlung führt zu einer gewissen Herabsetzung des Bildkontrastes. Daher werden in der Dämmerung häufig Lichthöfe um Lichtquellen beschrieben. Andererseits lernt unsere Gehirn, mit diesen Veränderungen umzugehen, so dass sie meist nach eine gewisse Zeit (6-12 Wochen ) nicht als störend wahrgenommen werden.

Kann man durch die Laserbehandlung blind werden?

Nein, denn der Laserstrahl wirkt nur an der obersten Schicht des Auges. Das Auge wird vor der OP exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf ca. 30% der Hornhaut begrenzt.

Eignung

Ungeeignet sind grundsätzlich Patienten mit chronisch fortschreitenden Augenerkrankungen wie z.B. Grünem Star (Glaukom) und gewissen Netzhauterkrankungen.Hornhautkrankheiten

Eignung

Nach einer genauen Untersuchung werden Ihre Fragen beantwortet und Sie detailliert beraten. Anhand umfassender Voruntersuchungen kann ich feststellen, ob Sie für die Behandlungmit PresbyMAX(R) µ-Monovision geeignet sind.